Blattgold & Schellack
Gold auf Gold: Die fein erhabenen Linien des Domgrundrisses verschmelzen mit einer warmen, metallischen Oberfläche.
Gedanke: Wie viel Gestalt bleibt erkennbar, wenn Architektur und Untergrund dieselbe Farbe tragen?
Zum Werk ↗Der Grundriss des Kölner Doms – befreit von seiner architektonischen Funktion, neu interpretiert durch Farbe, Material, Relief und Licht.
Gold Cathedral · ReliefinterpretationDer Grundriss des Kölner Doms ist mehr als eine technische Zeichnung. Er erzählt von Konstruktion, Rhythmus und dem Versuch, große Ideen in präzise Linien zu übersetzen. In dieser Werkreihe wird er zur eigenständigen Bildsprache.
Wolfram Schäfers arbeitet mit Material, reliefartigen Linien, Überlagerungen und gezielter Reduktion. Mal bleibt die Geometrie deutlich erkennbar, mal scheint sie zu verblassen, aufzubrechen oder mit der Farbe zu verschmelzen.
Konzept im Chaos – Irritation – Inspiration – Interpretation. Nicht die korrekte Lesbarkeit des Plans steht im Vordergrund, sondern der Moment, in dem der Betrachter seine eigene Bedeutung entdeckt.
Gold auf Gold: Die fein erhabenen Linien des Domgrundrisses verschmelzen mit einer warmen, metallischen Oberfläche.
Gedanke: Wie viel Gestalt bleibt erkennbar, wenn Architektur und Untergrund dieselbe Farbe tragen?
Zum Werk ↗Wolken aus Pink, Orange und Blau überlagern das dunkle, geometrische Liniennetz.
Gedanke: Zwischen Ordnung und Farbexplosion entsteht ein Bild, das immer neue Details preisgibt.
Zum Werk ↗Zerstreute Segmente in Gelb, Grün, Rot und Blau lösen sich aus einem nahezu weißen Relief.
Gedanke: Der Blick setzt den Grundriss aus Fragmenten neu zusammen – Erinnerung wird zur Konstruktion.
Zum Werk ↗Leuchtend rote Grundrisslinien stehen vor einem intensiv ultramarinblauen Hintergrund.
Gedanke: Die Komplementärwirkung verschiebt die Wahrnehmung zwischen Fläche, Raum und Bewegung.
Zum Werk ↗Rot- und Orangetöne umfließen die plastische, stellenweise verblassende Domstruktur.
Gedanke: Das scheinbar Beständige wirkt verwundbar: Was überdauert den Wandel?
Zum Werk ↗Erdige Rost- und Brauntöne betonen den reliefartigen Plan und seine metallische Anmutung.
Gedanke: Material und Zeit treten in Dialog mit einer jahrhundertealten Bauidee.
Zum Werk ↗Auf heller, aufgebrochener Oberfläche tritt das Liniengefüge nur in Fragmenten hervor.
Gedanke: Das Auge sucht Orientierung, obwohl der vertraute Grundriss scheinbar zerfällt.
Zum Werk ↗Schichtungen in Sand, Grau und Ocker lassen den Domplan wie einen archäologischen Fund erscheinen.
Gedanke: Was geschieht, wenn Architektur nicht gebaut, sondern freigelegt wird?
Zum Werk ↗Feine dunkle Konturen lösen sich teilweise in einer weißen Bildfläche auf.
Gedanke: Das Nicht-Sichtbare wird Teil der Komposition; der Betrachter ergänzt die fehlenden Linien.
Zum Werk ↗Ein goldfarbenes Liniengeflecht leuchtet vor dunklem Blau, mit roten Akzenten und einem kleinen Kreuz.
Gedanke: Sakraler Grundriss und persönliche Deutung treffen sich zwischen Zeichen und Bewegung.
Zum Werk ↗Der Kölner Dom erscheint als monochromes, goldfarbenes Relief mit präzisen Verästelungen.
Gedanke: Licht und Schatten verwandeln den technischen Plan in eine fast körperliche Präsenz.
Zum Werk ↗Filigrane goldene Strukturen heben sich konzentriert von reinem Weiß ab.
Gedanke: Reduktion lenkt den Blick auf Rhythmus, Geometrie und die Sprache der Linien.
Zum Werk ↗Ein fast weißes, ausgeprägtes Relief trägt den Grundriss wie einen Abdruck in der Oberfläche.
Gedanke: Das Werk fordert dazu auf, Spuren über Licht und Schatten zu lesen.
Zum Werk ↗Neonfarbene Linien in Grün, Blau und Pink durchziehen die nächtlich dunkle Komposition.
Gedanke: Bekannte Architektur wirkt plötzlich fremd, spielerisch und gegenwärtig.
Zum Werk ↗Goldener Glanz legt sich über den plastischen Domgrundriss und lässt einzelne Bereiche optisch verschwimmen.
Gedanke: Verhüllung wird zur Einladung, genauer hinzusehen.
Zum Werk ↗Schwarz gezeichnete und rosarot-weiße Linien scheinen in einem leuchtenden Farbverlauf zu schmelzen.
Gedanke: Die feste Ordnung des Grundrisses wird als veränderlicher Prozess erfahrbar.
Zum Werk ↗Ein geometrisches Netz leuchtet in Neonpink, Türkis und Blau vor tiefem Schwarz.
Gedanke: Farbe transformiert ein historisches Bauzeichen zu einer energetischen Gegenwartsform.
Zum Werk ↗Ein vielschichtiges Feld aus Rot, Blau, Grün und Gelb, dessen Farbspritzer den dunklen Grundriss des Kölner Doms überlagern.
Gedanke: Zwischen Zufall und präziser Architektur lädt das Werk dazu ein, aus dem Farbchaos eine eigene Ordnung herauszulesen.
Zum Werk ↗Schwarze, plastisch aufgetragene Linien zeichnen den gotischen Grundriss auf Weiß; rote Elemente markieren eine zweite räumliche Ebene.
Gedanke: Die Überlagerung lässt Architektur als etwas Bewegliches erscheinen und fragt nach dem Verhältnis von historischem Bestand und gedachter Konstruktion.
Zum Werk ↗Eine strukturierte, leuchtend blaue Oberfläche mit weißen Durchbrüchen gibt einzelne gelbliche Linien des Domgrundrisses frei.
Gedanke: Das teilweise verborgene Motiv fordert dazu auf, Architektur nicht nur als sichtbare Form, sondern als Spur unter der Oberfläche wahrzunehmen.
Zum Werk ↗Silbern reflektierende, zerknitterte Folie öffnet sich in einer rautenförmigen Aussparung zum rosaroten Liniennetz des Domgrundrisses.
Gedanke: Das Wechselspiel aus Verhüllung und Öffnung stellt die Frage, was eine Fassade zeigt und was sie vor dem Blick schützt.
Zum Werk ↗Tiefes Purpur und kräftiges Pink durchziehen eine perforierte Oberfläche; der schwarze Grundriss tritt kontrastreich aus dem Farbgefüge hervor.
Gedanke: Die Spannung aus ornamentaler Konstruktion und expressive Farbe lässt den Dom zugleich monumental und verletzlich wirken.
Zum Werk ↗Feine, silberne Relieflinien zeichnen den Kölner-Dom-Grundriss auf einer hell schimmernden, metallischen Fläche.
Gedanke: Die subtile Ton-in-Ton-Gestaltung lenkt die Aufmerksamkeit auf Licht, Schatten und die Wahrnehmung kleinster Strukturen.
Zum Werk ↗Auf einem nahezu weißen Grund formt ein klar erkennbares, silbrig glänzendes Relief die geometrische Ordnung des Doms.
Gedanke: In der Reduktion auf Linie und Glanz wird die präzise Konstruktion selbst zum bildnerischen Ereignis.
Zum Werk ↗Ein goldfarbenes Relief übersetzt den rechteckigen antiken Tempelgrundriss in eine klare Bildordnung.
Gedanke: Der Vergleich mit dem Dom eröffnet einen Blick auf zwei Epochen sakraler Architektur.
Zum Werk ↗Rostige Braun- und Schwarztöne, kraterartige Spuren und Sprenkel überdecken die Domstruktur.
Gedanke: Wie ein Fundstück aus einer anderen Zeit stellt das Werk Fragen nach Erinnerung und Vergänglichkeit.
Zum Werk ↗Auf nahezu weißem Grund scheint die geometrische Domstruktur behutsam bewahrt und versiegelt.
Gedanke: Ein flüchtiger Eindruck von Erhaltung und Verschwinden hält den Blick in Bewegung.
Zum Werk ↗„Denken ist sehen.“
Wolfram Schäfers, 1962 in Köln geboren, studierte Grafik-Design und Visuelle Kommunikation in Köln und Düsseldorf. Nach langjähriger Arbeit als Designer und Creative Director widmet er sich seit 2022 verstärkt der bildenden Kunst. Sein Atelier befindet sich in Leverkusen.
Seine Arbeiten bewegen sich zwischen Konzept, Gestaltung und Experiment. Materialien, Oberflächen und Strukturen werden nicht nur als Mittel eingesetzt, sondern selbst zum Thema. In den Grundriss-Interpretationen begegnen sich die Logik der Architektur und die Freiheit der künstlerischen Form.
Der Dom ist dabei sowohl geografischer und biografischer Bezugspunkt als auch universelles Zeichen: ein Bauwerk, das über Jahrhunderte gedacht, geplant, gebaut und immer wieder neu gesehen wurde. Der Parthenon erweitert den Blick um einen Dialog mit der antiken Tempelarchitektur.